Praktikumswoche im VABO

Praktikumswoche im VABO

„Ich lerne die deutsche Sprache, strebe einen Schulabschluss und eine Ausbildung an.“

„Aber welche Berufe kann man in Deutschland ausüben?"
„Und welcher Beruf passt zu mir?“
„Bringe ich die nötigen Voraussetzungen mit?“
„Reichen meine bisherigen Sprachkenntnisse aus, um bald mit der Ausbildung zu starten?“
„Ist dieser Beruf eigentlich das, was ich mir darunter vorstelle?“
„Wie sieht so ein Arbeitsalltag aus?“
 

Um diese Fragen für sich zu beantworten, haben unsere VABO-Schüler*innen in der zweiten Woche nach den Weihnachtsferien ein einwöchiges Praktikum absolvieren dürfen. Vorab haben die Jugendlichen mit der Unterstützung ihrer Lehrkräfte und unserer Sozialarbeiterin Frau Herrmann nach Praktikumsplätzen gesucht und sich beworben.

Auch während des Praktikums wurden die VABO-Schüler*innen eng betreut und in ihren Praktikumsbetrieben besucht.

Drei Jugendliche sind während der Praktikumswoche an der Carl-Benz-Schule geblieben und haben in der einjährigen Berufsfachschule für KFZ hospitiert. Dadurch haben sie hautnah erleben dürfen, wie ein Schulalltag während einer Ausbildung in diesem Berufsfeld mit allen dazu gehörigen Theorie- und Praxisfächern aussieht.

Die Klasse war sich hinterher einig, dass so eine Praktikumswoche eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung ist. Die Jugendlichen haben gerne und auch mit Stolz über ihre Leistungen, aber auch über die Herausforderungen und den anstrengenden Arbeitsalltag während des Praktikums berichtet.

Wir bedanken uns bei allen Betrieben, die unseren VABO-Schüler*innen diese wichtige Erfahrung ermöglicht haben und bei unserem Team der einjährigen Berufsfachschule KFZ für ihre Unterstützung!


FTM1 auf der Überholspur

FTM1 auf der Überholspur

Am 22.01.2026 hat sich die FTM1 gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer zu ihrer verspäteten Weihnachtsfeier getroffen – dieses Mal auf der Kartbahn in Stupferich.

Nach zwei Qualifying-Runden und zwei spannenden Rennen mit ehrgeizigen Überholmanövern wurde schnell klar: Teamgeist können wir nicht nur im Unterricht, sondern auch auf der Rennstrecke.
Dabei entdeckten manche neue Talente – andere eher neue Ausreden.

Am Ende stand ein verdienter Sieger fest, der als besonderen Preis diesen Text verfassen durfte.

Ein gelungener Abend voller Spaß, Action und reichlich Gesprächsstoff für die nächsten Unterrichtsstunden.
Eine Revanche wird auf jeden Fall folgen – es bleibt spannend, ob der Sieg verteidigt werden kann. Fortsetzung folgt.


Auslandspraktika für gewerblich-technische Auszubildende aus IHK-Berufen

Auslandspraktika für gewerblich-technische Auszubildende aus IHK-Berufen

Die Arbeitswelt in einem anderen Land erleben und kulturelle und sprachliche Herausforderungen meistern – Go.for.europe organisiert Auslandsaufenthalte im EU-Ausland für gewerblich-technische Auszubildende aus IHK-Berufen.

Für den Sommer 2026 gibt es die Möglichkeit ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Belgien, Irland, Tschechien, Polen, Lettland oder Kroatien zu absolvieren. Die Bewerbungsfrist ist der 1. März 2026. Die Entsendungen finden in der Regel in Kleingruppen statt. Neben dem Praktikum im eigenen Berufsfeld wird in der Regel ein Sprachkurs durchgeführt.

Go.for.Europe in Kürze:

4-wöchiges Auslandspraktikum im Ausbildungsberuf inklusive Sprach-/Kulturkurs während der Ausbildungszeit
Förderung durch das Erasmus+-Stipendium, daher nur geringe Eigenbeteiligungskosten für die Teilnehmer
Die Organisation erfolgt durch das Projektteam von Go.for.europe.
Der Betrieb muss die/den Auszubildende/n bezahlt freistellen und die nötigen Dokumente für die Beschäftigung im Ausland zur Verfügung stellen

Go.for.europe ist eine Initiative von Handwerk International Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, des BBQ und Südwestmetall macht Bildung.
Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Weitere Informationen gibt es auch hier.

 


Wir bilden aus. Hier kann man lernen.

Wir bilden aus. Hier kann man lernen.


Die Duale Ausbildung lebt vom Zusammenspiel zweier gleichwertiger Partner.
Betrieb und Berufsschule gehören untrennbar zusammen; ohne die Schule fehlt ein zentraler Baustein.

Die Kampagne der IHK Karlsruhe „Wir bilden aus – Hier #KÖNNENLERNEN“ macht genau das sichtbar:
Berufsschulen sind mehr als Begleiterscheinungen – sie sind Lernorte.
Hier werden Fachwissen aufgebaut, Zusammenhänge sichtbar und Kompetenzen gezielt vertieft.
So entsteht Können Schritt für Schritt.

Die Carl-Benz-Schule versteht sich als starker Dualpartner und sagt daher klar:
xxxWir bilden aus.
xxxHier gibt es Lernangebote.
xxxHier beginnt Bildung.
xxxHerzlich willkommen an der Carl-Benz-Schule.

 


FTMT1 in Wiesneck

FTMT1 in Wiesneck

Vom 15. bis 17. Januar 2026 besuchte die Klasse FTMT1 der Carl-Benz-Schule Karlsruhe ein Rhetorik- und Präsentationsseminar im Studienhaus Wiesneck in Buchenbach. Das dreitägige Seminar bot den angehenden Technikerinnen und Technikern die Gelegenheit, ihre Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten, auch im Hinblick auf die Technikerarbeit, zu verbessern.

Nach der Anreise am Donnerstagmittag begann das Programm mit einer Begrüßung und einer Vorstellungsrunde. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit Körpersprache, Mimik und Gestik. In ersten Kurzpräsentationen und anschließenden Feedbackrunden wurde deutlich, wie nonverbale Kommunikation auf das Publikum wirkt. Das konstruktive Feedback der Seminarleiter und der Gruppe half allen, ihr Auftreten bewusster wahrzunehmen und auch schnell erste Verbesserungen zu erzielen. Der Abend klang in geselliger Runde aus.

Am zweiten Tag stand vor allem der Aufbau sowie ein interessanter Einstieg einer Präsentation im Fokus. Am Vormittag wurden Grundlagen hierzu, mit kleinen Übungen, vermittelt, am Nachmittag bereitete jede und jeder eine eigene 5-minütige Präsentation zu einem selbst gewählten Thema vor. Dabei galt es, das Gelernte auf die Praxis anzuwenden. Am späten Nachmittag wurden die Präsentationen gehalten und gefilmt, damit diese am nächsten Tag noch einmal analysiert werden konnte. Der gemeinsame Abend stärkte erneut den Klassenzusammenhalt.

Am Samstag folgte die Auswertung der Präsentationen. Gemeinsam sah sich die Gruppe die Videoaufnahmen an und besprach Fortschritte und Verbesserungspotenzial. Hier half vor allem die Videoaufnahme von sich selbst Verbesserungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Nach einer abschließenden Feedbackrunde und einem gemeinsamen Mittagessen endete das Seminar.


Wörter in Bewegung – Unterricht an der frischen Luft

Wörter in Bewegung – Unterricht an der frischen Luft

An einem windigen Wintertag hieß es für unsere VABO-Klasse: Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Jacken! Im Rahmen des LWK-Unterrichts unternahm die Klasse einen Lernspaziergang  durch die Günther-Klotz-Anlage und lernte dabei auf besondere Weise Vokabeln.

Im Unterricht behandelten wir das Thema „Lernen“ und die Schüler machten sich dabei mit der Funktionsweise des Gehirns vertraut und wie sie dies für ihr Lernverhalten nutzen können. Beim Spaziergang hatten sie Gelegenheit ein paar der neu erworbenen Kenntnisse gleich umzusetzen. Frische Luft, Bewegung und neue Eindrücke sorgten dabei sofort für gute Stimmung – trotz kalter Ohren. Unterwegs wiederholten und festigten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen ihren Wortschatz. Durch das Gehen, Beobachten und aktive Mitmachen wurden die Vokabeln mit Bildern, Orten und Erlebnissen verknüpft. Diese Kombination aus Bewegung und neuen Reizen hilft nachweislich dabei, sich Wörter besser zu merken und länger zu behalten. Darüber hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler auch noch etwas über die örtliche Flora und Fauna.

Der Spaziergang hat gezeigt, dass Vokabellernen nicht nur im Klassenzimmer oder Zuhause stattfinden muss. Mit kreativen Methoden und neuen Lernumgebungen kann Unterricht lebendig gestaltet werden – und das Lernen macht gleich doppelt so viel Spaß.


Starke Zusammenarbeit der Karlsruher Berufsschulen

Starke Zusammenarbeit der Karlsruher Berufsschulen

Die enge und kollegiale Zusammenarbeit der Karlsruher Berufsschulen zeigt sich immer wieder in gemeinsamen Projekten und gegenseitiger Unterstützung. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die APE der Heinrich-Hertz-Schule, die unter der Leitung von Roland Hasenohr erfolgreich elektrifiziert wurde. Mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz entstand so ein praxisnahes Projekt, das den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in moderne Antriebstechnologien ermöglicht.

Noch ist das Projekt nicht ganz abgeschlossen: Bremsen und Räder der APE benötigen noch etwas Aufmerksamkeit. Hier unterstützen Michael Windt und seine Schüler von der Carl-Benz-Schule Karlsruhe tatkräftig und bringen ihr Know-how aus dem Bereich Fahrzeugtechnik ein. Auch das äußere Erscheinungsbild der APE soll in einem weiteren Schritt aufgewertet werden. Über die Fortschritte dieses Projekts werden wir selbstverständlich weiterhin berichten.

Bereits in der Vergangenheit profitierte die APE von der schulübergreifenden Zusammenarbeit: Ein Fachschüler der Carl-Benz-Schule optimierte anhand einer Technikerarbeit die Antriebseinheit des Fahrzeugs und legte damit eine wichtige Grundlage für die heutige Nutzung.

Dieses Projekt steht beispielhaft für den gelungenen Austausch und die starke Vernetzung der Karlsruher Berufsschulen.


Studierende besuchen die Carl-Benz-Schule Karlsruhe

Studierende besuchen die Carl-Benz-Schule Karlsruhe

Die Kooperation mit dem Studiengang Ingenieurpädagogik vom KIT setzte sich auch im Jahr 2025 fort.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien kamen die Studierenden vom KIT und beobachteten einen Unterricht in Wirtschaftskunde. Anschließend wurde die Schule vorgestellt und über den Unterricht ausgiebig diskutiert.
Das Gespräch war nicht nur für die Studierenden interessant sondern auch für die durchführende Lehrkraft, da durch Vorschläge und Kritik der angehenden Lehrkräfte neue Akzente für den bestehenden Unterricht entstande n.

Der Abschluss des dreistündigen Besuch machte ein Schulhausrundgang mit Besuch des Schweißlabors.
In diesem durften die Studierenden unter Anleitung von Herrn Rivas ihr Können an den Schweißsimulatioren unter Beweis stellen. Alle beteiligten sich mit sichtlicher Freude – einige hätten gern noch länger gemacht.

Wir an der CBS freuen uns über die Kooperation mit dem KIT, da wir so den Studierenden Einblicke in das praktische Schulleben an unserer Schule bieten können.

Bis zum nächsten Jahr.

Amadeus Linsler
(Ausbildungslehrkraft an der CBS)


Abschlussfeier Winter 2025

Abschlussfeier Winter 2025

Am Donnerstag, den 18.12.2025, fand ab 16 Uhr in der Aula der Carl-Benz-Schule die Abschlussfeier der Berufsschülerinnen und Berufsschüler des Winterjahrgangs 2025 statt. Rund 115 Absolventinnen und Absolventen nahmen gemeinsam mit Lehrkräften an der Veranstaltung teil.

In weihnachtlicher Atmosphäre, begleitet von Tannenzweigen, Lichtern und dezenter Dekoration, eröffnete Schulleiter Josef Nißl die Feier. In seiner Ansprache beglückwünschte er die Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Er würdigte deren Engagement, Durchhaltevermögen und fachliche Entwicklung während der Ausbildungszeit und betonte die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig ermutigte er die jungen Menschen, ihren weiteren beruflichen Weg mit Neugier, Verantwortung und Zuversicht zu gehen.
Im Rahmen der Feier ehrte Schulleiter Nißl außerdem Jan Volz aus der Klasse R4SH1 für seine besonders guten Leistungen und gratulierte ihm zu diesem herausragenden Erfolg.

Im Anschluss überreichten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Abschlusszeugnisse und richteten persönliche Worte an ihre Klassen. Viele nutzten die Gelegenheit, um auf gemeinsame Erlebnisse, Herausforderungen und Erfolge der vergangenen Jahre zurückzublicken.

Bei nicht-alkoholischen Getränken sowie heißen Würstchen und Käsebrötchen klang die Feier in gemütlicher Runde aus. In zahlreichen Gesprächen mit Fachlehrern wurden Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne besprochen. Die Abschlussfeier bot damit einen würdigen und gelungenen Rahmen für den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.


VABO backt Plätzchen

VABO backt Plätzchen

Weihnachten ist das Fest der Liebe, Plätzchen, und Gegenstand des Projekttages im VABO an der Carl-Benz-Schule. Der Weihnachtsduft durchströmte das Schulhaus an diesem Tag und zog einige neugierige Besucher zum Raum 124. Hier bastelten, backten und dekorierten die Schüler des VABO fleißig bei weihnachtlicher Musik und erweiterten ihren Wortschatz, während sie deutsche Weihnachtstraditionen nicht durch das Bearbeiten von Buchtexten kennenlernten, sondern sie selbst ausprobieren konnten.

Das Motto des Projekttages lautete „In der Weihnachtsbäckerei“. Nach einer kurzen Instruktionsphase ging es sehr schnell in die Praxis. Die Schüler durften sich an drei verschiedenen Stationen ausprobieren: Geschenktüten basteln, Plätzchen ausstechen und dekorieren und kleine Häuser aus Butterkeksen bauen. Die Schüler wechselten sich an den Stationen ab. Großen Gefallen fanden sie besonders dabei die Grenzen der Statik beim Bau der Butterkeks-Häuschen auszutesten. So entstanden nicht nur niedliche, kleine Häuschen, sondern auch sehr kreative Hochhäuser und Mehrfamilienhäuser – natürlich mit Garage! Auch konnten Schüler beim Backen neue Seiten von sich zeigen und verborgene Talente einbringen. Ein Schüler schaffte es mit einer geschickten Handtechnik den Teig ganz ohne ein Nudelholz gleichmäßig auszulegen und perfekte Formen auszustechen.

Im VABO lernen Schüler aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen gemeinsam Deutsch. Nicht alle von ihnen feiern das Weihnachtsfest, aber das war auch nicht das Hauptziel des Projektes. An diesem Tag ging es darum, dass die Klasse als Gruppe gemeinsam etwas Neues ausprobiert und außerhalb des Klassenzimmers gemeinsam Zeit verbringen. Denn nur wer sich in seiner Lerngruppe auch wohlfühlt, hat Erfolg beim Lernen.  So gab es zum Abschluss noch eine gemütliche Runde mit Tee und einer Verkostung der Plätzchen. Alle durften sich in den selbst gebastelten Geschenktüten Kekse für sich und ihre Lieben mit nach Hause nehmen.

Das Lernen kam an diesem Tag wirklich nicht zu kurz. In der Feedbackrunde zum Schluss fiel allen Schülern mindestens ein neues Wort oder auch eine neue Sache ein, die sie an diesem Tag neu (kennen-)gelernt haben. Dieser Tag wird allen am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften, noch lange gut in Erinnerung bleiben.