Norweger auf Studienreise in der Carl-Benz-Schule

Norweger auf Studienreise in der Carl-Benz-Schule

Eine Delegation aus Norwegen besuchte vom 10. bis zum 12. Dezember 2018 zu Studienzwecken den Süden Deutschlands. Dabei ließen sich die 14 Berufsschullehrer und fachliche Leiter der Fachrichtung industrielle Produktion und Technik von der deutschen dualen Ausbildung für die eigene Arbeit inspirieren.

Da es für die Gruppe besonders relevant war, sich über die Industrie 4.0 und Elektromobilität zu informieren, besuchten die Norweger am 12.12.2018 die Carl-Benz-Schule.

Sie erfuhren zunächst Details über die Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten unserer Schule, bevor sie sich einen praxisnahen Eindruck von der Ausbildung in unserer Lernfabrik verschafften. Diesen erhielten unsere Besucher auch, als sie sich über unseren Kompetenzbereich Hochvolttechnik und die Ausbildung an Hybrid- und Elektrofahrzeugen informierten. Unseren engagierten Kollegen gelang es mit praktischen Beispielen, die Arbeit unserer Schule anschaulich darzustellen. Sicherlich konnten sie so die norwegische Delegation inspirieren.

Wir danken für das lebhafte Interesse unserer Besucher und grüßen herzlich nach Norwegen.


Schulung zum „Fachkundigen für Arbeiten an Hochvolt-Systemen in KFZ“

Schulung zum „Fachkundigen für Arbeiten an Hochvolt-Systemen in KFZ“

Das Thema E-Mobilität ist in aller Munde. Bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen treten bis zu 1.000 Volt Spannung auf. Fachkräfte in Werkstätten oder bei Automobilherstellern müssen deshalb den Umgang mit Hochvoltsystemen sicher beherrschen.

Die Carl-Benz-Schule steht Fachkräften dabei zur Seite: Der Förderverein der Carl-Benz-Schule organisiert für alle Interessierten umfassende Qualifikationen im Bereich der E-Mobilität zum Thema Hochvolt-Technik.

Zuletzt fanden 7 Lehrgänge für 75 Mitarbeiter eines großen regionalen Unternehmens statt.
Die Schulung zum "Fachkundigen für Arbeiten an Hochvolt-Systemen in Kraftfahrzeugen" wurde nach der berufsgenossenschaftlichen DGUV Information 200-005 durchgeführt, hier mit der besonderen Tiefe "Arbeiten unter Spannung in der Entwicklung von Kfz".
Dabei zeigte unsere Schule ein weiteres Mal, dass sie das Kompetenz-Zentrum für Hochvolt-Technik in der Region ist.

Die Qualifikation wurde von unserem fachlich hervorragenden Team aus den HV-Spezialisten Henning Wagner, Rolf Kirchenbauer und Mario Rühle erfolgreich geleitet. Die Teilnehmer waren sehr motiviert und arbeiteten mit Freude an der neuen Thematik.
Alle Absolventen erhielten nach einer Prüfung am Ende des Lehrgangs ein Zertifikat, dass sie dazu qualifiziert, an HV-Systemen wie Batterien, Versuchsaufbauten, Wechselrichtern und Elektrische Antriebsmotoren mit Spannungen über 650 Volt sicher zu arbeiten.

Wir gratulieren den Teilnehmern zur erfolgreichen Qualifikation und danken unserem Hochvolt-Team für Ihr Engagement.


An der CBS wird ein Go-Kart zum Elektro-Kart

An der CBS wird ein Go-Kart zum Elektro-Kart

Die Carl-Benz-Schule ist ein Kompetenzzentrum für die Bereiche Maschinenbau und Fahrzeugtechnik.
Besonders die Hochvolt-Technik sowie die Technikerschule gehören zu unseren Markenzeichen.

Der angehende Techniker Francesco Marandino vereint diese Kompetenzen.
Herr Marandino schloss bereits die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker erfolgreich an der Carl-Benz-Schule ab. Nun absolviert er die 3-jährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Maschinenbau in Teilzeit.

Seine Aufgabe unter Betreuung von Herrn Blauhut war ein Go-Kart komplett auf Elektroantrieb umzurüsten. Weiterhin soll das Kart mit einem System zur Verstellung der Radeinstellgrößen wie z.B. Sturz, Spur, Nachlauf etc. ausgerüstet werden.
Alle Teile, die für den Umbau notwendig waren, wurden selbst konstruiert und bei uns gefertigt.

Das Elektro-Kart soll im Unterricht eingesetzt werden, um den Schülerinnen und Schülern der Abteilung Fahrzeugtechnik das Thema Achsvermessung und Radeinstellung näher zu bringen.

Wir gratulieren zu diesem erfolgreichen Projekt und wünschen Herrn Marandino alles Gute für seine berufliche Zukunft.


Schulinterne Fortbildung zu unserem Spenden-BMW i3

Schulinterne Fortbildung zu unserem Spenden-BMW i3

Herr Henning Wagner aus dem HV-Team unserer Schule hat es geschafft, dass die Carl-Benz-Schule ein weiteres neues Hochvolt-Fahrzeug als großzügige Spende von der BMW AG in München bekommt.

Damit ist unser Kompetenz-Zentrum nun noch besser ausgestattet.

Wir freuen uns sehr über unseren neuen
BMW i3 als rein elektrisches Fahrzeug.

 

Voraussetzung für die Übergabe unseres neuen Fahrzeuges durch die BMW AG war, dass unsere Kfz-Lehrer eine 2-tägige Hochvolt-Schulung durch die BMW AG absolvieren.
Damit soll sichergestellt werden, dass wir bei Werkstatt-Arbeiten im Schulbetrieb das Fahrzeug kennen und sicher, ohne Schaden zu nehmen, an ihm arbeiten und ausbilden können.

Der Lehrgang wurde am 28. Februar und 01. März 2018 von dem äußerst kompetenten und freundlichen Mitarbeiter Gerald Schiepeck des BMW-Schulungsunternehmens IED Kammerer GmbH sehr spannend und interessant durchgeführt.

Die Kfz-Lehrer unserer Schule konnten hier viel zusätzliches Wissen aufnehmen und praktische Tätigkeiten am BMW i3 üben. Auch mussten sich unsere Lehrer einer Prüfung unterziehen und lernten damit das Schüler-Dasein auch wieder einmal von dieser Seite kennen.

Wir danken Herrn Schiepeck für die zwei sehr interessanten und bereichernden Tage.

 

 


Hochvolt-Kurse für Mitarbeiter des KIT, Harman Becker und Staiger Nutzfahrzeuge

Hochvolt-Kurse für Mitarbeiter des KIT, Harman Becker und Staiger Nutzfahrzeuge

Die Carl-Benz-Schule ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum der Hochvolttechnik. Um das Wissen der Schule weiterzutragen, kam unser Förderverein der Anfrage nach der Veranstaltung von Hochvolt-Kursen gerne nach.

Unsere Kollegen H. Wagner, R. Kirchenbauer und M. Rühle bereiteten in Kooperation mit der TÜV SÜD Akademie Mannheim zwei aufwendige Veranstaltungen vor und führten sie im Januar 2017 sehr erfolgreich durch.

Die 15 Mitarbeiter des KIT und der Unternehmen Harman Becker und Staiger Nutzfahrzeuge absolvierten zunächst einen 48-h-Kurs der Stufe 2 nach BGI 8686 (DGUV Information 200-005), um sich für Arbeiten an Hochvoltsystemen in der Entwicklung bzw. in Servicewerkstätten im spannungsfreien Zustand zu qualifizieren.
Darauf aufbauend erreichten die Teilnehmer in einem  8-h-Kurs die Stufe 3 nach BGI 8686 und sind damit auch zum „Arbeiten unter Spannung“ und an nicht HV-eigensicheren Fahrzeugen befähigt.

Nach sehr abwechslungsreichen und lebendigen Weiterbildungstagen verließen uns die Teilnehmer sehr zufrieden als „Fachkundige für Arbeiten an Hochvolt-Systemen in Kraftfahrzeugen“ mit der zur Zeit höchsten Qualifizierungsstufe, so dass sie alle Arbeiten an allen sich auf dem Markt befindenden und in der Entwicklung stehenden Hochvolt-Fahrzeugen beliebiger Fahrzeughersteller durchführen dürfen. Der Unterricht und die dazu gehörenden Prüfungen wurden durch die hoch qualifizierten Lehrkräfte der Carl-Benz-Schule durchgeführt. Die TÜV-Süd Akademie steuerte die Zertifikate bei.

Der Unterricht gliedert sich in Theorie, Labor und Werkstatt mit Arbeiten an entsprechenden HV-Komponenten und Fahrzeugen. Die Schule ist bestens mit Schnitt-Modellen, HV-Bauteilen, Funktions-Modellen und mehreren HV-Fahrzeugen wie einem Toyota Prius, Audi Q5 Hybrid und einem Mercedes S500 Plug-In Hybrid hierfür ausgestattet.
Zusätzlich wurden uns von den Autohäusern Burgstahler aus Linkenheim-Hochstetten ein Renault ZOE und Ungeheuer Automobile ein BMW i3 für Fahr-Versuche zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer konnte damit selbst Fahrzeuge der neuen E-Mobilität ausprobieren. Wir danken im Besonderen diesen Partnern der dualen Ausbildung für ihre bereitwillige Unterstützung.

Wir sind stolz darauf, mit namhaften Unternehmen unserer Region zusammenarbeiten und diese mit Qualifizierungsmaßnahmen unterstützen zu können.

Henning Wagner

 


Projekt-Arbeit „Schnittmodell eines VW e-up“ 
mit Hochvolt-Technik als Lehrmittel herstellen

Projekt-Arbeit „Schnittmodell eines VW e-up“ 
mit Hochvolt-Technik als Lehrmittel herstellen

cbs-schulleben-aktuelles-hochvolt-1Die Kfz-Mechatroniker-Klasse R3/R4SH1 hat 2016 eine aufwendige Projekt-Arbeit passend zu ihrem Schwerpunkt „System- und Hochvolt-Technik“ durchgeführt.

Die Klasse bildete 7 Gruppen, in denen jeweils 3 bis 4 Auszubildende einen bestimmten Bereich nach Wahl bearbeiten mussten:cbs-schulleben-aktuelles-hochvolt-2
– Stahlrohr-Wagen zur Aufnahme der e-up-Bauteile herstellen,
– E-Motor mit Getriebe schneiden,
– HV-Ladegerät schneiden,
– Inverter schneiden,
– HV-Batterie-Gehäuse schneiden,
– Schütz-Steuerung nach außen (sichtbar) legen,
– Lade- und HV-Leitungen aufbereiten und verlegen,
– HV-Klima-Kompressor und HV-PTC-Heizer schneiden,
– Kühler mit Pumpen und Leitungen aufbereiten.

Viele Bauteile wurden explosionsmäßig auseinander gezogen, um später besser hineinschauen zu können.

Über die Sommerferien wurden der Wagen und die Einzelteile pulverbeschichtet. Eine besondere Herausforderung war der Zusammenbau aller Komponenten, bei dem es auf die vorangegangenen Absprachen und die Zusammenarbeit zwischen den Gruppen ankam.

Zu dem Praxis-Teil gehörte für jede Gruppe ein theoretischer Teil, in dem die Gruppe eine Beschreibung und Dokumentation ihrer Arbeit erstellen musste. Auch die Aufgabe und Funktion des bearbeiteten Bauteils sollte beschrieben werden.

Sinn war, die Kreativität, die Zusammenarbeit und das Planungsvermögen der Schüler zu fördern. Die Schüler beschäftigten sich unter dem Aspekt der Anschaulichkeit mit den technischen Bauteilen und verstehen dadurch Zweck und Funktion eines Hochvolt-Fahrzeuges sowie den Aufbau der dazugehörenden Sicherheits-Systeme. Die Schüler lernten das Fahrzeug und seine Technik in einer Art kennen, wie sie sie eingebaut in einem fertigen Fahrzeug umschlossen vom Blech der Karosserie nicht kennenlernen könnten. Sie sollten mit dem selbst hergestellten Modell anderen Klassen ermöglichen, die Technik dieser Fahrzeuge besser zu verstehen.

Die Bilder zeigen das hervorragende Ergebnis:

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