Besuch des Badischen Stahlwerks Kehl

Besuch des Badischen Stahlwerks Kehl

Am Montag, den 24. Juni 2019 besuchten wir, die Klasse FTM1, das größte Stahlwerk Badens. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir in den einzigen klimatisierten Raum des ganzen Werks geführt, wo wir einen zwanzig minütigen Einblick hinter die Kulissen bekamen.

Bevor die Werksführung beginnen konnte, wurden wir mit Schutzbrillen, Helmen, Ohrstöpseln und Schutzkitteln ausgestattet.

Unser erster Halt war die Anlieferstelle des Stahlschrottes auf dem Werksgelände. Durch die günstige Lage im Rheinhafen von Kehl werden 70% des Stahlschrottes mit Schiffen angeliefert und mit großen Kränen mithilfe eines Greifers und eines Magneten entnommen. Anschließend wird der Stahlschrott sortiert und zwischengelagert oder direkt in den Schrottkorb geschüttet, welcher auf der ferngesteuerten Schrottfähre zwischen Stahlwerk und Hafen pendelt.

Im Stahlwerk durften wir beobachten, wie ein Schrottkorb über dem Ofen ausgeschüttet wurde und sich schlagartig große Flammen bildeten, die seitlich des Schrottkorbs bis zur Decke loderten.

Sobald die Schmelze 1600°C erreicht hat, wird sie am Boden des Ofens abgestochen und mit Legierungselementen in einer Pfanne vermischt.

Damit die richtige Zusammensetzung des Stahls gewährleistet werden kann, werden zwischendurch immer wieder Proben entnommen und analysiert.

Die Schmelze wird dann in einer Stranggussanlage in 6 Kokillen vergossen, woraus lange Stahlstränge (Knüppel) geformt werden. Pro Stunden können etwa 300t Stahl vergossen werden.

Die Knüppel werden gekühlt und auf 14m-Stränge gekürzt und anschließend entweder ins Stabstahl- oder Drahtwalzwerk transportiert, wo sie weiterbearbeitet werden.

Vier Stunden nachdem der Stahlschrott im Hafen angeliefert wurde, können die Schiffe und Güterzüge mit fertigem Betonstahl beladen werden.

Der Besuch des Stahlwerks war sehr informativ und hat einen passenden Beitrag zu unserem Werkstoffkundeunterricht geleistet. Wir freuen uns bereits auf weitere spannende Exkursionen im nächsten Schuljahr.


Exkursion der FTMT2 nach Mailand

Exkursion der FTMT2 nach Mailand

Vom 05.06. – 08.06.2019 fand die Exkursion der Klasse FTMT2 in Begleitung der Klassenlehrerin Frau Fabienne Hördt und Herrn Klaus Gartner statt.


05.06.2019

“Der frühe Vogel fängt den Wurm”, gemäß dieser Weisheit trafen sich die Teilnehmer um 5 Uhr morgens, zum Start der Reise, ins schöne Italien.

Unser Ziel: Mailand

Nach einer 4-stündigen Fahrt, in einem doch recht ruhigen Bus, erreichten wir das erste Ziel: Dornbirn

In einer malerischen Kulisse hat die Firma “1zu1 Prototypen GmbH&Co” ihren Firmensitz.

Der Empfang war sehr freundlich. Der Vertriebsmitarbeiter (Dominic Lindenau) übernahm zusammen mit einem Kollegen aus der Produktion (Philipp Schelling) die Führung. Nach einer kurzen Stärkung starteten die Gastgeber eine umfangreiche Vorstellung des Unternehmens, welche durch eine informative Präsentation ergänzt wurde. Die Mitarbeiter des Vertriebes und der Produktion stellten sich unseren Fragen und veranschaulichten die Informationen anhand eines ausführlichen Rundgangs durch die Produktion. Eine Maschine war vorbereitet, welche mittels eines Vakuums und einer Gussform den flüssigen Kunststoff in die gewünschte Form bringt. So konnten wir die Entstehung einer Schale für eine Computer-Maus sehen. Wir konnten uns auch ein Bild über eine vorbildliche Ausbildungswerkstatt machen, in der es den angehenden Facharbeitern an nichts fehlt.

Von “Kunststoffspritzguss, Vakuumguss über SLS (Selektives Laser schmelzen) und MJF (Multi-Jet-Fusion) wurden uns vielseitige Einblicke in die Fertigung gewährt. Nach einem sehr guten Mittagessen in der hauseigenen Kantine trafen wir uns zu einem abschließenden Gespräch. Noch ausstehende Fragen wurden beantwortet und man gab uns die Möglichkeit für ein Feedback welches, zur Freude der Gastgeber, positiv ausfiel.

Bei der Verabschiedung bekam jeder eine Lunchbox, in der sich auch ein Anschauungsobjekt, eine Ameise aus Kunststoff-Spritzguss, befand.

Nach weiteren knapp 5 Stunden erreichten wir “Sesto san Giovanni”. Dort hatten wir unsere Zimmer im Hotel “Abacus” gebucht, welche wir auch umgehend bezogen.

Nachdem sich jeder eingerichtet hatte, fanden wir ein schönes Restaurant und beschlossen, dort den Abend ausklingen zu lassen. Natürlich italienisch.


06.06.2019

Der Tag begann früh, denn wir hatten eine 1-stündige Busfahrt vor uns. Ein Produktions-Standort der CERATIZIT Gruppe war unser heutiges Ziel.

In der Provinz “Como” werden auf hohem Niveau Werkzeuge aus Sintermetallen hergestellt.

Als erste deutsche Schulklasse, wie man uns stolz mitteilte, empfing man uns sehr freundlich. Nach der Versorgung mit Kaffee, Tee und Wasser versammelten wir uns im gut vorbereiteten Präsentationsraum. Eine Mitarbeiterin der Personalabteilung (Orietta Villa) und der Segmentleiter (Danilo Sinn) zeigten uns anhand einer Präsentation den Werdegang, die Struktur und das umfangreiche Portfolio des Unternehmens. Wir konnten entspannt zuhören, da diese Präsentation von beiden Führungsleitern in deutscher Sprache gehalten wurde.

Die Produktpalette ist in fünf Gruppen unterteilt und umfasst:

Kaltumformwerkzeuge, Ziehwerkzeuge, Werkzeuge für Befestigungstechnik und Schmiedewerkzeuge.

Nach diesen ausführlichen Einblicken begann ein gut organisierter Rundgang durch die Produktionsstätte. In zwei Gruppen starteten wir die Besichtigung der Produktionsstätte. Danilo Sinn führte die deutschsprachige Gruppe an, in der zweiten Gruppe wurde Englisch gesprochen. Diese wurde geleitet von “Stefano Ciolfi” – einem Produktionsmitarbeiter. Die Betreuer nahmen sich viel Zeit und zeigten uns die Entstehung ihrer Produkte vom “Puder” zum “Grünling”, inklusive dem “Sintern” bis hin zum verkaufsfertigen Werkzeug.

Wir starteten in der Abteilung “Pressen”. Hier konnte man sehr gut sehen, wie der formlose Puder unter hohem Druck in Form gebracht wird. Weiter ging es mit der Abteilung “Drehen” und “Fräsen”. Anhand von Werkstücken vor und nach der Bearbeitung konnten wir uns ein sehr gutes Bild machen, was sich am Rohteil verändert.

Danach zeigten uns die Gruppenleiter die Sinteröfen. In diesen wird das in Form gepresste Werkstück in einer Gasatmosphäre erhitzt und erhält so seine Eigenschaften wie Härte, Festigkeit und Temperaturleitfähigkeit.

Ein Highlight war eine vollautomatisierte Produktionsmaschine für Kleinteile in hoher Stückzahl, in der die “Grünlinge” mit Bohrungen < Ø1 mm versehen werden.

Nach der zirka zweistündigen Führung durch die gesamte Produktion war unser Wissensdurst gestillt und wir bekamen in der modernen und hervorragend ausgestatteten Kantine in den Genuss einiger italienischer Spezialitäten.

Frisch gestärkt folgte dann eine letzte Präsentation mit anschließender Feedbackrunde, in der neben viel Lob und Anerkennung für die gelungene Firmenbesichtigung, auch alle noch vorhandenen Fragen beantwortet werden konnten.

Auf der Heimfahrt wurden dann Pläne geschmiedet, was wir mit dem restlichen Tag anfangen würden.

Die Wahl fiel auf eine Sightseeing-Tour durch Mailand mit offenem Ende… 😊 Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten konnten wir am Abend auch das Flair der mailändischen Club- und Bar-Szene ausgiebig testen und genießen!


07.06.2019

Nach einer kurzen Nacht war der Start in unseren letzten Exkursionstag kurz und schmerzlos.

Das heutige Ziel war die Firma OMSI, die sich mit drei Standorten rund um den Gardasee auf die Produktion von Getrieben und Achsen spezialisiert hat.

Die Anfahrt war mit zwei Stunden die Längste der letzten Tage, weil wir zuerst am falschen Standort waren und somit nochmals 20 Minuten zu fahren hatten.

An der richtigen Adresse angekommen, wurden wir im neuesten Werk der Firma OMSI sehr herzlich empfangen und bekamen durch eine Power-Point-Präsentation einen guten Eindruck über die Produktpalette der Firma.

Nach einer kurzen Führung durch die neue Produktionshalle, in der neben ein paar Montagelinien für Getriebe noch das sich im Aufbau befundene Lager besichtigt werden konnte, fuhren wir zum nächsten Standort: der Fertigung.

Dort angekommen, durften wir die fortschrittlichen CNC Fräs-, Schleif- und Stoßmaschinen bestaunen. Der ein oder andere von uns konnte sich über die hauptsächlich deutschen Werkzeugmaschinenfabrikate wie beispielsweise Höfler oder Liebherr freuen. Auch das Qualitätswesen war top ausgestattet.

Der letzte Standort lag nur 10 Minuten entfernt. Dort befand sich das Hauptlager und der Versand, was die Wertschöpfungskette der Produkte komplettierte.

Zum Abschluss der Besichtigung lud uns die Firma OMSI in ein nahegelegenes, typisch italienisches Restaurant zum Essen ein.

Schon während des Essens wurden die ersten Pläne für den restlichen Tag gemacht. Die Mehrheit wollte sich einen kurzen Bade- und Flanierbesuch am nahegelegenen Gardasee nicht nehmen lassen, sodass wir dies auch in die Tat umsetzten.

Am See angekommen kam auch beim letzten Schüler das Urlaubsfeeling auf und wir hatten ein paar wirklich schöne und entspannte Stunden dort. Die ausgelassene Stimmung hielt auch bei der Rückfahrt an, sodass das Abendprogramm vielversprechend war. Wie erwartet, konnte nach einem erneut typischen italienischen Abendessen die Nacht freigestaltet werden! Hierzu gab es keine weiteren Aufzeichnungen! 😊


08.06.2019

Der Samstagmorgen begann viel zu früh. Nach dem Frühstück und des Auscheckens stand uns eine sehr lange Heimreise bevor. Unser legendärer Busfahrer (Heiko) lief bei der Rückfahrt erneut zur Hochform auf und überzeugte neben teilweise wagemutigen Überholmanövern auch mit herrlich simplen und polemischen Live- Kommentaren zur Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer.

Schließlich kamen wir nach zirka sieben Stunden wohlbehalten und um einige polemische Sprüche reicher auf dem Parkplatz der Carl-Benz-Schule an.

Unser Dank gilt in erster Linie unseren beiden Lehrern, Frau Hördt und Herrn Gartner, die trotz der teilweise sehr gelösten Stimmung im Bus bewiesen, dass auch eine “Schulveranstaltung“ spaßtechnisch nicht limitiert sein muss, wenn alle wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnten!

Ein Tipp an alle Folgeklassen: Das beste Betreuerteam, wenn von Ballermann-Beschallung im Bus Abstand genommen wird! 😊

Zusammenfassend war diese Exkursion, zum einen durch die hervorragenden Firmenbesichtigungen, der positiven Stimmung und schlussendlich aufgrund der wirklich tollen Klassengemeinschaft ein Erfolg auf ganzer Linie!

Text von Elmar Mäder und Christian von Känel


FTMT1 besucht Rosenbauer Karlsruhe

FTMT1 besucht Rosenbauer Karlsruhe

Am 24.05.2019 besuchten wir, die FTMT1, die Fertigung der Hubrettungsgeräte bei Rosenbauer in Karlsruhe.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir mit Warnwesten ausgestattet, anschließend haben wir eine kurze Sicherheitsunterweisung und allgemeine Informationen zur Firma bekommen.

In Karlsruhe werden seit über 100 Jahren Hubrettungsfahrzeuge hergestellt, 1913 wurde die erste Automobil-Drehleiter mit 25 m Steighöhe produziert. Gegründet von Carl Metz, dem Namensgeber, gehört das Unternehmen seit 1998 zum Rosenbauer Konzern. Pro Jahr werden am Standort Karlsruhe rund 170 Hubrettungsfahrzeuge von etwa 450 Mitarbeitern hergestellt.

Dann ging es los, uns wurde die Linienfertigung mit den einzelnen Stationen gezeigt und erklärt wie aus einem LKW ein Hubrettungsfahrzeug entsteht.

Im ersten Schritt wird an das LKW Gestell die Hub Füße befestigt und ein Drehleitergrundgestell mit Hydraulik Leitungen an das LKW Gestell geschweißt. Auf das Drehleitergrundgestell wird das Drehgestell aufgesetzt. Anschließend werden die Hydraulikleitungen der Hub Füße angeschlossen, das Podest Blech und die Gerätekästen montiert bevor als nächstes die Elektrik Leitungen verlegt und die restlichen Bleche angepasst und montiert werden. Im nächsten Schritt wird die Drehleiter aufgesetzt, daran der Korb befestigt und am Ende angeschlossen und geprüft. Zum Schluss wird das Fahrzeug noch geputzt, eingeräumt und die Martinshörner montiert. Das Wichtigste kommt zum Schluss, da wird das Fahrzeug einer Qualitätskontrolle unterzogen. Erst dann kann es an den Kunden übergeben werden.

Der Besuch war sehr informativ und hat zu unserem Unterrichtsthema gut gepasst. Wir bedanken uns bei der Firma Rosenbauer für die Gastfreundschaft und freuen uns auf weitere spannende Exkursionen im nächsten Schuljahr.


Exkursion der FTMT2K nach Rumänien

Exkursion der FTMT2K nach Rumänien

Vom 28.04.2019 bis zum 03.05.2019 unternahm die FTMT2K der Carl-Benz-Schule in Karlsruhe eine Exkursion nach Rumänien. Zusammen mit Klassenlehrer StR Gerrit Glenewinkel und LiA Amadeus Linsler ging es eine Woche lang quer durch die Republik am schwarzen Meer.

Sonntag, 28.04.2019 – Abflug vom Flughafen Stuttgart nach Sibiu
Bereits früh morgens ging es los – um 7 Uhr traf sich die Klasse am Flughafen in Stuttgart. Die Neugier auf Rumänien war groß, ebenso die Erwartungen. Umso mehr freuten wir uns auf die Landung in Sibiu. Am dortigen Flughafen – der im Vergleich zu Stuttgart sehr klein ist – mieteten wir uns 3 Autos und fuhren nach Braşov. Nach etwas freier Zeit und einer Besichtigung der Altstadt kehrten wir abends in einem typisch rumänischen Restaurant ein. Die Einheimischen freuten sich sehr über die Gäste aus Deutschland. Wir hörten rumänische Livemusik, lernten rumänische Tänze und freuten uns sehr über die großzügige rumänische Gastfreundschaft.

Montag, 29.04.2019 – Schloss Bran, Bran
Schloss Bran, unweit der gleichnamigen Stadt im schönen Transsilvanien, ähnelt stark der Beschreibung des Schlosses im Roman „Dracula“. Die Verbindung zu dieser kultigen Romanfigur reichte für uns völlig als Grund für eine Besichtigung aus. Nachdem wir uns durch die engen Gänge und niedrigen Durchgänge gekämpft hatten, ging es weiter nach Severin. Fahrzeit: sportliche 6 Stunden.

Dienstag, 30.04.2019 – erste Firmenbesichtigung, Severin
Die Firma SE Bordnetze SRL empfing uns zur Betriebsbesichtigung. Trotz einer in Rumänien mit Feiertagen vollgepackten Woche hieß man uns herzlich willkommen und nahm sich alle Zeit, die wir brauchten. Die Mitarbeiter zeigten uns ausführlich, wie Kabelbäume für komplette Fahrzeuge, wie z.B. den Audi A7, entwickelt, produziert und verbaut werden. Wir bedankten uns herzlich für diese Möglichkeit.

Mittwoch, 01.05.2019 – Hunedoara
Der erste Mai ist auch in Rumänien ein Feiertag. Wir besuchten die Burg Hunedoara, ebenfalls in Transsilvanien und mindestens genau so beeindruckend wie Schloss Bran. Dieses riesige Bauwerk wurde vom 14. bis ins 15. Jahrhundert erbaut und diente damals als Wehranlage – wir funktionierten es kurzerhand zum Hintergrund für ein Gruppenfoto um.

Donnerstag, 02.05.2019 – Sebes
Die zweite Firmenbesichtigung stand an, diesmal zu Besuch bei der Daimlertochter StarTransmission. Hier werden für Mercedes-Benz Kraftstoffleitungen und Zahnräder für Getriebe produziert. Nach einer Vorstellung der Firma und deren Betätigungsfelder mithilfe einer PowerPoint-Präsentation führte man uns durch die verschiedenen Produktionshallen. Wir alle waren vom Grad der Automatisierung und der schieren Größe dieses riesigen Standorts, der tausende Mitarbeiter beschäftigt, schwer beeindruckt. Wir waren auch hier sehr dankbar für die Zeit, den Aufwand und das Mittagessen, das die Firma für uns bereitgestellt hat.

Freitag, 03.05.2019 – Rückflug von Sibiu nach Stuttgart
Erschöpft aber glücklich – so könnte man die FTMT2K und ihre begleitenden Lehrkräfte beschreiben, wenn man in die Gesichter des Gruppenfotos vom Flughafen in Sibiu sieht. Eine schöne Exkursion nahm ihr Ende, es wurde viel gelacht, viel über Rumänien und seine Kultur gelernt. Wir lernten viele Einheimische kennen, lernten Rumänien als vielseitiges Land kennen und sind sehr froh, Rumänien als Ziel der Exkursion gewählt zu haben. Die Klasse und ihre begleitenden Lehrkräfte kamen mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl in Stuttgart an – so, wie es nach einer solchen Exkursion sein sollte.

In diesem Sinne – Dienstschluss und noroc!


Informationsabend der Technikerschule

Informationsabend der Technikerschule

Die Weiterbildung "Staatlich geprüfte/r Techniker/in" ist beliebt, da Techniker/innen anspruchsvolle Aufgaben im mittleren Management übernehmen und als Bindeglied zwischen Ingenieuren und dem technischen Fachpersonal für eine optimale Umsetzung von der Projektidee zur praktischen Ausführung sorgen.

Am 11. Februar 2019 ab 19 Uhr erhielten die Interessenten der Weiterbildung alle wichtigen Informationen der Fachschule für Technik an der Carl-Benz-Schule.

Der stellvertretende Schulleiter Bernhard Pfeifer begrüßte die zahlreichen Gäste, bevor die Abteilungsleiter Frau Katja Issle und Herr Manfred Ohmer die Weiterbildung im Teil- und Vollzeitmodell vorstellten. Insbesondere das Bewerbungsverfahren war für die Gäste von besonderer Bedeutung, da sowohl die Teilzeit- als auch die Vollzeitklasse jeweils nur 24 Schüler/innen in die begehrte Weiterbildung „Staatlich geprüfte/r Techniker/in“ aufnimmt.

Nachdem alle grundlegende Fragen geklärt waren, konnten sich die Anwesenden über Details der einzelnen Unterrichtsfächer bei einem offenen Rundgang informieren. Die Lehrkräfte der Fachschule hatten auf Stellwänden ihre Fächer veranschaulicht und standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Wir bedanken uns für das Interesse und freuen uns auf die Bewerbungen bis zum 28.02.2019.


Portugal-Exkursion der FTM2

Portugal-Exkursion der FTM2

Wir, die Technikerklasse FTM2, waren vom 17.10.2018 bis zum 25.10.2018 auf Exkursion in Portugal.

Gestartet wurde vom Baden-Airpark (FKB) und gelandet in Porto / Portugal. Wir haben uns, zum Glück, das streikfreie Fenster der life of Ryan-Air ausgesucht.
Wieder mit festem Boden unter den Füßen ging es, dank der Ein-Sterne Logistik mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserer ersten Unterkunft, direkt am Rio Douro.
Der Douro Fluss fließt durch das Douro Tal, ein sehr berühmtes Weinanbaugebiet mit leckeren Reserva-Tropfen.
Davon haben wir uns persönlich überzeugt.
Am selben Abend ließen wir den Anreisetag bei einem gemütlichen Abendessen mit lokalen Spezialität (Spiegelei auf Schweinesteak an Chips) an der Uferpromenade ausklingen.

Am nächsten Tag haben wir uns höchstmotiviert auf das kulturelle Porto gestürzt. Highlights dabei waren die Brücke „Ponte Dom Luís“ und die klassische Portweintour, natürlich auch mit Verkostung und großzügigem Aftersales.

Am Mittwoch wurde es das erste Mal technisch, die Firmenbesichtigung bei Renault Cacia zwischen Porto und Marinha Grande stand auf dem Programm. Wir durften eine der seltenen Werksführungen machen. Es gab dank „little battery“ weniger zu hören, aber dafür sehr viel zu sehen…
…von der Fertigung diverser Automotivteile bis zur kompletten Montage der Getriebe, die dort der 100% Prüfung unterliegen und das bei einer täglichen Stückzahl von ca. 3000Stück.
Nach der Führung ging es weiter zu unserem zweiten Zwischenstopp, Marinha Grande. Dieses von Touristen lebende Kleinstädtchen liegt direkt am Meer und bot uns viele hervorragende Restaurants und somit zwei wunderschöne Tage mit Sonne, Meer, Strand und natürlich einer Walzwerkbesichtigung.
Die deutsche Firma Böllinghaus Steel, ein Walzwerk, fertigt aus Rohlingen kalt- und warmwalzte Profile. Dank eines deutschsprachigen Betreuers vor Ort kamen wir sogar in den Genuss einer deutschsprachigen Führung.

Am Freitag ging es los zur letzten Unterkunft, direkt in die Altstadt Lissabons.
Das Kontrastprogramm zu dem gemütlichen Aufenthalt in Marinha Grande.
Dort stand das ganze Wochenende Sightseeing an. Parks, Lokalitäten, Meer, Hafen, Einkaufsmeilen und Unmengen an schönen Orten und Ausblicken hat diese Stadt zu bieten.
Angeblich soll es auch nach Sonnenuntergang interessante Lokalitäten für kulturbegeisterte Technikerschüler‘innen gegeben haben…

Aber „back to business“: Am vorletzten Tag stand unsere dritte und somit letzte Werksbesichtigung an.
Wir waren zu Gast im VW-Werk, in dem u.a. die komplette Montage des VW T-Roc stattfindet. Danach bekamen wir noch eine Führung durch das angeschlossene Ausbildungscenter „atec“, dass in Kooperation mit VW und Siemens aufgebaut wurde und uns tiefe Einblicke in das Ausbildungssystem der Portugiesen werfen lies. Zum Beispiel wird dort die Ausbildung in einem 2-Schicht System vollzogen, die praktischen Werkstätte waren auf dem neusten Stand und die Prüfungen erfolgten nach IHK-Vorbild, gemäß der dualen Ausbildung in Deutschland.

Diese aufregenden Eindrücke haben wir dann an der Costa Caparica gemeinsam reflektiert und am nächsten Tag – Dienstag, den 25.09 – hieß es dann auch schon „Adios“ Portugal und Willkomme in Kalsruh’.

Fazit: Für alle war es eine sehr bereichernde Exkursion, mit nachhaltigen Erfahrungen.
Vorher waren wenige von uns schon einmal in Portugal, aber jetzt wollen viele, aufgrund der positiven Erlebnisse, nochmal dorthin zurück.