Exkursion der FTMT3K zur K-Messe 2022

Exkursion der FTMT3K zur K-Messe 2022

Die K-Messe ist die weltgrößte Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Sie feierte dieses Jahr ihr 70. Jubiläum und stand im Fokus von Circular Economy (Kreislaufwirtschaft), Digitalisierung und Kilmaschutz.

Donnerstag, 20.10.2022 – Anreise in Köln Deutz
Aufgeteilt in mehreren kleinen Gruppen reisten wir nach Köln Deutz, wo sich unsere Jugendherberge für die nächsten zwei Nächte befand. Nachdem wir in Köln angekommen waren, stand um 14 Uhr schon unsere erste Aktivität auf dem Programm. Nach einem 20-minütigen Fußweg, bei unerwartetem Regen, erreichten wir das Schokoladenmuseum in Köln. Bei einer Führung erhielten wir sehr spannende Einblicke in die Geschichte der Kakaobohne und wie sie den Weg von Mittelamerika nach Europa fand, wo sie schlussendlich durch die Dominikaner-Mönche zu der heute bekannten Schokolade hergestellt wurde. Im nächsten Teil der Führung wurde uns die industrielle Herstellung der Schokolade näher erklärt. Abschließend gab es noch eine Verkostung beginnend mit der Kakaobohne bis hin zur fertigen Schokolade in den verschiedenen Stadien der Herstellung.

Am Abend ging es zu einem gemeinsamen Essen in das „Bierhaus am Rhein“, wo wir den Anreisetag mit deftigem Brauhausessen und einigen Kölsch ausklingen lassen konnten.

 

Freitag, 21.10.2022 – Besuch der K-Messe
Am Freitag war es dann endlich so weit. Nach einer 55-minütigen Bahnfahrt nach Düsseldorf kamen wir auf der K-Messe an. Wir haben zuvor Projektaufträge von unseren Lehrern erhalten, welche dann im Unterricht präsentiert werden sollen. Die Projektthemen beinhalteten unter anderem die zahlreichen Fertigungsverfahren von Kunststoffen wie z.B. Spritz- und Streckblasen sowie Extrusion und Rotationsformen, jedoch auch nachhaltige Themen wie Recycling und Biokunststoffe. In Zweiergruppen verteilten wir uns, um die Messestände der Aussteller, die unsere individuellen Projektaufträge thematisieren, zu besuchen. Die Führung von Fachgesprächen und der erfolgreiche Gewinn innovativer Informationen waren das abschließende Fazit des Messebesuchs. Anschließend ging es wieder zurück zur Jugendherberge in Köln, wo wir zufälligerweise auf ein altbekanntes Gesicht trafen. Es handelte sich hierbei um Herr Müller, ein ehemaliger Lehrer der Carl-Benz-Schule, der die Schule vor einigen Jahren verließ. Damals unterrichte er einige von uns, die eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik machten, in den kunststoffspezifischen Fächern.

Am Abend war noch ausreichend Zeit für ein individuelles Programm, dass sich jeder selbst gestalten konnte, falls die Füße es noch mitmachten.

Samstag, 22.10.2022 – Tag der Heimreise
Nach einem ausgiebigen Frühstück traten wir gestärkt die Heimreise an. Während der Fahrt konnten wir die Eindrücke und Erlebnisse Revue passieren lassen.

Fazit: Die K-Messe war sehr interessant, unglaublich informativ und höchst umfangreich. Ihre Reise war allemal wert.


Infotag Fachschule 09.02.2022

Infotag Fachschule 09.02.2022

… ein Match für die Zukunft?

Auch in dem jungen neuen Jahr war es mal wieder soweit und der Fachschul-Infotag an der Carl-Benz-Schule Karlsruhe klopfte an die virtuelle Teams-Tür.

Zur besten Kennenlernzeit durften wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten bei Ihrem Elite Partner der Bildung in Karlsruhe begrüßen.

Das – mal wieder – sehr abwechslungsreiche Programm mit den Bausteinen TREND- / INFO- / BAR- und My-Forum stellte jedes Speeddating in den Schatten.

Die persönlichen Erfolgsgeschichten unserer beiden Ehemaligen im TREND-Forum zeigen, dass das Modell Bildungsabschnittspartner in eine sehr lukrative berufliche Bindung führen kann.

Diese Möglichkeiten haben wir hoffentlich im BAR-Forum etwas veranschaulichen können und wenn es ums Anschauen ging, dann waren Sie hier bei den Partner-Interviews genau richtig. Das haben auch die zahlreichen interessierten Chatbeiträge gezeigt.

Der Individualisierung wurde im My-Forum gerecht, in dem sich die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen im Einzeldate-Modus Ihren Fragen und Anliegen gewidmet haben.

Schön, dass Sie alle eingeschaltet haben und auf dass aus dem online Blinddate im neuen Schuljahr ein reales Match bei uns Zuhause an der Carl-Benz-Schule Karlsruhe wird.

Wir freuen uns auf Sie.


Die FTMT2 besucht Formnext 2021

Die FTMT2 besucht Formnext 2021

Am Freitag, den 19.11.2021, war es endlich soweit. Unser erster gemeinsamer Klassenausflug zur Formnext 2021 in Frankfurt am Main.

Auf der Messe waren über 600 Firmen zu sehen, welche ihre brandneuen Produkte und Maschinen vorgestellt haben. Neben den unzähligen Möglichkeiten der additiven Fertigung, konnte man die neuesten Fertigungsverfahren sowie 3D-Drucker für Kunststoffe und Metalle betrachten.

Im Vorfeld haben die Schüler unterschiedliche Arbeitsaufträge erhalten, sich über die verschiedenen Firmen beziehungsweise deren Produkte zu informieren, und diese dann in einer kurzen Präsentation der Klasse vorzustellen.

Im Anschluss trafen wir uns noch in einem Restaurant in der Nähe, um gemeinsam Mittag zu essen und somit den gelungenen Trip abzurunden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Gradejus und Herrn Lepper für die Organisation des Messebesuchs bedanken.

Bericht: J.Ibach


Online-Infoabend der Fachschule für Technik am 09.02.2021

Online-Infoabend der Fachschule für Technik am 09.02.2021

Nicht nur für den Unterricht an der Carl-Benz-Schule bedarf es in Zeiten von Corona neuer Formate.
Auch sämtliche Veranstaltungen mussten neu durchdacht werden.

So auch der Infoabend der Fachschule für Technik, der am 09.02.2021 online stattfand. Dabei nahmen die Interessenten von zuhause teil und nutzten über den kompletten Abend hinweg die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

„Gerade in diesen turbulenten Zeiten bedarf es eines starken Fundaments, um die Entscheidung für die Weiterbildung zum/zur Techniker*in treffen zu können. Deswegen war für uns klar: Wir wollen im Vergleich zum letzten Jahr keine Abstriche in Sachen Informationsgehalt machen“, berichtet der Fachbereichsleiter der Fachschule für Technik René Corsmeier mit Blick auf das neue Format.

In vier Foren wurden die Teilnehmer*innen durch den kurzweiligen Abend geführt.

Im TrendForum ging es um die facettenreiche Lebenswelt eines/einer Techniker*in. Dazu hatte sich die Carl-Benz-Schule zwei Gäste eingeladen:
Neben Tobias Schreiber, dem Geschäftsführer von tsquadrat, einem mittelständigen Maschinenbauunternehmen aus der Region, war mit Tassilo Schimming ein ehemaliger Absolvent der Fachschule für Technik der Einladung zum Infoabend gefolgt. Komplettiert wurde Runde vom Josef Nißl, dem Schulleiter der Carl-Benz-Schule Karlsruhe.

Herr Schreiber stellte die Bedeutung des lebenslangen Lernens heraus und verknüpfte das in Bezug auf die Maschinebaubranche direkt mit der Weiterbildung zum/zu Techniker*in.
Bestätigt wurde diese Sichtweise von Herr Schimming, der es als einer seiner „besten Entscheidung“ bezeichnete, die Weiterbildung an der Carl-Benz-Schule Karlsruhe absolviert zu haben. In diesem Zusammenhang erwähnt er die auftretenden Stressphasen insbesondere in der Teilzeitform und gab darüber hinaus interessante Einblicke in eine der vielen Exkursionen, die er als absoluten „Gewinn“ bezeichnete.
Aus schulischer Sicht stand das Thema Corona im Vordergrund. Herr Nißl berichtete über die aktuelle Situation an der Carl-Benz-Schule, die Gestaltung des Online-Unterrichts und den Umgang mit der Pandemie.

Im anschließenden InfoForum ging es um die Fakten zur Weiterbildung. Die Abteilungsleiterin Metall Katja Issle informierte die Teilnehmer*innen über die beiden Unterrichtsmodelle Voll- und Teilzeit, das Bewerbungsverfahren, die Unterrichtsorganisation und die Kosten für die Weiterbildung. Hinsichtlich des letzten Punktes hatte Frau Issle noch eine gute Nachricht zu verkünden: Die Kosten für die Weiterbildung werden für das Schuljahr 2021/22 halbiert und im darauffolgenden Schuljahr komplett abgeschafft. Besonders in diesem Forum nutzten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die direkt von Frau Issle beantwortet wurden.

Im BarForum interviewte René Corsmeier Lehrer*innen verschiedener Fächer, die Teil der Weiterbildung sind. Dabei ging es unter anderem um die Bereitstellung von Software, die z.B. zum Programmieren oder zum Konstruieren benötigt werden, aber auch um das Leistungsniveau, auf dem mit der Weiterbildung begonnen wird, insbesondere in Englisch und Mathe. Darüber hinaus beantworteten die Lehrerkräfte die Fragen der Teilnehmer*innen.

Für die individuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmer*innen, stand das MyForum bereit. Dabei konnten sich die Teilnehmer per E-Mail für ein persönliches Gespräch in den darauffolgenden Tagen anmelden.

Ein Infoabend mit neuem Format, der es den Teilnehmer*innen ermöglichte, eine wegweisende Entscheidung fundiert zu treffen.


Informationsabend der Technikerschule 2020

Informationsabend der Technikerschule 2020

„Lohnt es sich für mich überhaupt, den Techniker zu machen?“, „Was genau wird denn überhaupt in der Fachschule unterrichtet?“, „Wie stehen meine Chancen, einen Platz an der CBS zu bekommen?“ oder auch „Sind meine Bewerbungsunterlagen vollständig?“ – diese und viele andere Fragen bewegten unsere Besucher, die am 05.02.20 den Infoabend zur Fachschule aufsuchten.

René Corsmeier – zuständig für die Fachschule – begrüßte die Anwesenden und führte durch den Abend.
Das Programm gliederte sich in drei Teile:

Ziel des TREND-Forums war es, den Interessenten einen Einblick in die „Welt des Technikers“ zu bieten. Hierzu tauschten sich Tobias Schreiber, Geschäftsführer der Firma tsquadrat aus Walzbachtal, Tassilo Schimming, Absolvent der Carl-Benz-Schule, und Josef Nißl, Schulleiter der Carl-Benz-Schule, intensiv aus. Sie beleuchteten unter anderem die vielfältigen Möglichkeiten, die sich als Techniker bieten und besprachen das abwechslungsreiche Betätigungsfeld, das einen Absolventen erwarten kann. Dabei wurde der hohe Stellenwert, den Techniker in der heutigen Arbeitswelt einnehmen, deutlich. Die Gesprächspartner betonten, dass eine Weiterbildung zum Techniker mit Stress verbunden ist. Umso wichtiger sei es, dass der Spaß nicht zu kurz kommen darf. Dass dies an der Carl-Benz-Schule gelingt, verdeutlichte Herr Schimming eindrucksvoll mit Bildern einer Exkursion seiner damaligen Klasse nach Nordspanien.

Über die Unterrichtsorganisation in der Fachschule, Zugangsvoraussetzungen zur Fachschule und das Gesamtpaket der schriftlichen Bewerbung informierten René Corsmeier und Katja Issle im INFO-Forum.

Das BAR-Forum bot abschließend Gelegenheit bei Snacks und Getränken mit einer Vielzahl von Menschen ins Gespräch zu kommen:
Mit „tsquadrat“ konnte man sich in der Ehemaligen-Bar angeregt über die Herausforderungen einer mittelständischen Firma austauschen. Fragen über unterrichtliche Inhalte („Was kommt denn in Mathe auf mich zu?“, „Welches CAD-System wird an der Carl-Benz-Schule benutzt?“ oder „Produktionsmanagement? Darunter kann ich mir jetzt gar nichts vorstellen!“) konnten an den zahlreichen „Bars“ der Lehrkräfte geklärt werden. Unklarheiten bezüglich der Bewerbung wurden in der Organisations-Bar weitgehend beseitigt.

Ein rundum gelungener Infoabend, der sicher unseren Besuchern die Entscheidung für eine qualifizierte Weiterbildung erleichtert hat.


Besuch des Badischen Stahlwerks Kehl

Besuch des Badischen Stahlwerks Kehl

Am Montag, den 24. Juni 2019 besuchten wir, die Klasse FTM1, das größte Stahlwerk Badens. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir in den einzigen klimatisierten Raum des ganzen Werks geführt, wo wir einen zwanzig minütigen Einblick hinter die Kulissen bekamen.

Bevor die Werksführung beginnen konnte, wurden wir mit Schutzbrillen, Helmen, Ohrstöpseln und Schutzkitteln ausgestattet.

Unser erster Halt war die Anlieferstelle des Stahlschrottes auf dem Werksgelände. Durch die günstige Lage im Rheinhafen von Kehl werden 70% des Stahlschrottes mit Schiffen angeliefert und mit großen Kränen mithilfe eines Greifers und eines Magneten entnommen. Anschließend wird der Stahlschrott sortiert und zwischengelagert oder direkt in den Schrottkorb geschüttet, welcher auf der ferngesteuerten Schrottfähre zwischen Stahlwerk und Hafen pendelt.

Im Stahlwerk durften wir beobachten, wie ein Schrottkorb über dem Ofen ausgeschüttet wurde und sich schlagartig große Flammen bildeten, die seitlich des Schrottkorbs bis zur Decke loderten.

Sobald die Schmelze 1600°C erreicht hat, wird sie am Boden des Ofens abgestochen und mit Legierungselementen in einer Pfanne vermischt.

Damit die richtige Zusammensetzung des Stahls gewährleistet werden kann, werden zwischendurch immer wieder Proben entnommen und analysiert.

Die Schmelze wird dann in einer Stranggussanlage in 6 Kokillen vergossen, woraus lange Stahlstränge (Knüppel) geformt werden. Pro Stunden können etwa 300t Stahl vergossen werden.

Die Knüppel werden gekühlt und auf 14m-Stränge gekürzt und anschließend entweder ins Stabstahl- oder Drahtwalzwerk transportiert, wo sie weiterbearbeitet werden.

Vier Stunden nachdem der Stahlschrott im Hafen angeliefert wurde, können die Schiffe und Güterzüge mit fertigem Betonstahl beladen werden.

Der Besuch des Stahlwerks war sehr informativ und hat einen passenden Beitrag zu unserem Werkstoffkundeunterricht geleistet. Wir freuen uns bereits auf weitere spannende Exkursionen im nächsten Schuljahr.