Berufsschulabschlussfeier Winter 2018

Berufsschulabschlussfeier Winter 2018

Insgesamt 188 Schüler*innen konnten die Carl-Benz-Schule am 13. Dezember 2018 in ihr Berufsleben entlassen. Nach bestandener Berufsschulabschlussprüfung erhielten die Auszubildenden aus 8 verschiedenen Klassen der Fahrzeug- und Metalltechnik an einem feierlichen Abend im Stephanssaal in Karlsruhe die letzten Zeugnisse unserer Schule.

Schuldirektor Josef Nißl eröffnete den Abend und gratulierte den Absolventen als erster. Er erinnerte an die gemeinsame Zeit, wobei auch lustige Erinnerungen den Saal erheiterten.

Für die fünf besten Absolventen der Fahrzeugtechnik überreichte die IAVF Antriebstechnik GmbH großzügige Preise.
Das Unternehmen, das in den Bereichen der Motor- und Motorkomponentenentwicklung, der Prüfstandmesstechnik und der Tribologie- und Materialforschung weltweit tätig ist, stellte sich dabei als interessanter Arbeitgeber für unsere ehemalige Schüler*innen vor.

Auch Schuldirektor Josef Nißl übergab Preise an die besten Absolventen der Metall- und Fahrzeugtechnik:
Sebastian Mohr (Feinwerkmechaniker) und Manuel Schuster (Kfz-Mechatroniker System- und Hochvolttechnik) mit 1,1, Pascal Wilhelm (Kfz-Mechatroniker System- und Hochvolttechnik) mit 1,2, Janis Krämer (Industriemechaniker) mit 1,3 und Thomas Bakajev (Technischer Produktdesigner) mit 1,9 im Durchschnitt hatten die besten Ergebnisse erzielt.

Die Freude über den Abschluss der Berufsausbildung begleitete die Übergabe der letzten Zeugnisse unserer Schule durch die Klassenleiter*innen. Diese gratulierten noch einmal herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung. Häufig wurden Erinnerungen getauscht und das ein oder andere Mal wurde auch die Weiterbildungsmöglichkeit in der Kfz-Meisterschule oder der Fachschule für Technik geplant.

Die Carl-Benz-Schule gratuliert allen Absolventen herzlich und wünscht einen guten Start in ein erfolgreiches Berufsleben.
Wir freuen uns über ein Wiedersehen.

R4NF1

R4PW1

R4PW2

R4SH1

M4PA1

M4IM1

M4IM2

M4MB1


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Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme.



Hasenauer & Hesser

Am Dienstag den 03.06.2014 besichtigten wir, die M2PA2 der Carl-Benz-Schule Karlsruhe, die Firma Hasenauer & Hesser in Ötisheim. Dieses Unternehmen beschäftigt sich seit dem Jahr 2004 mit dem Lasersintern, auch 3D-Drucken genannt. Sie stellen Serien- und Funktionsteile sowie Prototypen auf Anfrage her, sind in der Ventiltechnik tätig und konstruieren auch eigene Ideen und Vorstellungen von Bauteilen.

All dies wurde uns durch die Gründer, Herrn Frank Hasenauer und Herrn Hans-Jörg Hesser, in ihrem Unternehmen live veranschaulicht. Wir bekamen zunächst die Entstehung eines 3D-Druckauftrages gezeigt. Hierfür wird mit verschiedenen CAD-Systemen wie zum Beispiel AutoCAD, Inventor, SolidWorks und Pro/ENGINEER ein 3D-Modelle erstellt, welches daraufhin in ein für die Maschine akzeptables Format umgewandelt und abgespeichert wird. Anschließend wurden wir durch die Produktion des Betriebes geführt. Diese besteht aus sechs Lasersinter-Maschinen der Firma Formiga und Eosint in unterschiedlichen Größenausführungen. Zum Abschluss des Hasenauer & Hesser-Unternehmens wurde uns das fertig hergestellte Modell gezeigt. Dieses kann in unzähligen Varianten lackiert oder sogar beflockt werden. Kaum vorstellbar, aber tatsächlich können auch Gewinde enthalten sein, welche jedoch nach dem Drucken ein wenig nachbearbeitet werden müssen. Beim Lasersintern können sogar vormontierte Bauteile entstehen, welche eine bewegliche Funktion aufweisen, ohne dass sie zuvor zusammengebaut werden mussten.

Wir bedanken uns vielmals bei Herrn Hausenauer und Herrn Hesser für die ausführliche Führung durch ihr Unternehmen und wünschen ihnen weiterhin noch viel Erfolg mit dem verblüffenden Verfahren „Lasersintern“.

Anne van de Winkel


Eine Woche in Bologna, Italiens Maschinenbauzentrum

Für die Vollzeittechnikerklasse FTM1 der Carl-Benz-Schule fand mit der Studienfahrt nach Bologna zwischen dem 19. und dem 23. Mai 2014 das Highlight des ersten Schuljahres statt. Bereits auf der Hinfahrt bekam man bei einem „Stopover“ bei der Firma Victorinox in der Schweiz erste Einblicke in die Arbeitsweise von Firmen anderer Länder zu sehen und noch am selben Abend lernten wir bei Pizza und Antipasti erstmals die kulinarischen Vorteile einer Italienexkursion kennen.

Das Programm am nächsten Tag war straff gefüllt und so wurden uns um Punkt 8 Uhr die Tore der Firma IMA geöffnet, wo neben High-speed Verpackungsmaschinen, welche bis zu 400 Medikamentenfaltschachteln pro Minute bestücken und Kapselfüllmaschinen mit integrierter Formfüllkontrolle hoch sterile Anlagen zur Medikamentenproduktion streng nach Kundenmodifikation hergestellt werden. Anschließend konnte eine private Stadtführung durch Bolognas Altstadt mit vielen historischen Bauten und einer der ältesten Universitäten Europas überzeugen.

Der Mittwoch stand nach zwei anstrengenden Tagen ganz im Zeichen der Erholung und so wurde der Tag bei angenehmen 30°C in Rimini am Strand genossen, ehe wir einen Tag darauf bei dem italienischen Getriebehersteller SITI vom Geschäftsführer höchst persönlich durch die Produktionshallen geführt wurden. Anschließend und damit auch zum Abschluss der fünftägigen Exkursion gab es bei Nobelautohersteller PAGANI, welcher keines seiner Luxusfahrzeuge unter 1,1 Mio. Euro verkauft, die letzten tiefen und äußerst interessanten Einblicke in die Maschinenbauindustrie Italiens. Am Freitagmorgen traten wir dann ein wenig übermüdet die lange Busfahrt nach Hause an. Gefallen hat es uns auf jeden Fall sehr und wer weiß, vielleicht zieht es ja den ein oder anderen irgendwann wieder nach Bologna, Italiens Herz des Maschinenbaus.

Kevin Bindzio (FTM1)